Studie
Illegaler Handel mit Arzneimitteln: Quantifizierung des Schadens
Für den Pharmasektor haben wir über eine Szenarioanalyse erstmals umfassend quantifiziert, welcher gesundheitliche und wirtschaftliche Schaden durch den illegalen Handel mit Arzneimitteln in Deutschland entsteht.
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Ausgangslage
Der illegale Handel mit Arzneimitteln bedroht Patientensicherheit und öffentliche Gesundheitssysteme. Das Ausmaß des gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schadens in Deutschland war jedoch nie umfassend beziffert – konkrete Zahlen für die politische Diskussion fehlten.
Our Approach
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1
Definition zweier Szenarien – mit und ohne illegalen Handel – mit der Differenz als Schadensmaß.
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2
Berechnung des Verlusts an qualitätskorrigierten Lebensjahren (QALYs) und wirtschaftlicher Leistung für neun ausgewählte Medikamente.
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3
Hochrechnung auf den Pharmasektor und Überführung in ein skalierbares, übertragbares Rahmenkonzept.
Ergebnis
Es entstand eine belastbare, hochrechenbare Schätzung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen. Hochgerechnet auf den gesamten Pharmasektor liegen die jährlichen Verluste in der Größenordnung von rund 88.500 QALYs und etwa 4 Mrd. Euro wirtschaftlicher Gesamtkosten. Damit ließ sich das Ausmaß des Problems gegenüber der Politik erstmals greifbar belegen.