Studie

Die Rolle der Regulierung bei der Transformation des Strommarktes

Am Beispiel des Photovoltaikmarktes haben wir szenariobasiert untersucht, wie stark der Regulierungsansatz der letzten 20 Jahre den Ausbau geprägt hat – und ob die Klimaziele auf dem bisherigen Pfad erreichbar sind.

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Ausgangslage

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Photovoltaik bleibt dabei hinter ihren Möglichkeiten zurück. Offen war, wie stark der Regulierungsansatz der vergangenen 20 Jahre den PV-Ausbau geprägt hat – und ob die Klimaziele auf dem bisherigen Pfad überhaupt erreichbar sind.

Our Approach

  • 1

    Analyse der tatsächlichen PV-Marktentwicklung und der EEG-Regulierung seit 2000.

  • 2

    Fortschreibung in zwei Szenarien bis 2035 (Status quo vs. ohne Kursänderung der Förderung).

  • 3

    Abgleich mit den PV-Ausbauzielen und Ableitung regulatorischer Implikationen.

Ergebnis

Zwar stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung von 6 % (2000) auf 43 % (2020), Photovoltaik trug 2020 aber erst 9 % bei. Der Szenarienvergleich zeigt, dass sich das für 2030 nötige PV-Ausbauziel (rund 150.000–200.000 MWp) mit dem tatsächlich eingeschlagenen Regulierungspfad nicht erreichen lässt – erst ohne die Kursänderung der Förderung ab 2009 wäre es erreichbar gewesen. Daraus ergeben sich klare Implikationen für einen zielgerichteten, verlässlichen Regulierungsrahmen.