Report

Wirtschaftliche Folgenabschätzung der EU-Drohnenregulierung „U-Space“

Für die Debatte um die geplante EU-Drohnenregulierung „U-Space“ haben wir die wirtschaftlichen Kosten quantifiziert und eine kostengünstigere Alternative durchgerechnet.

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Ausgangslage

Die EU plant mit „U-Space“ einen regulatorischen Rahmen für den Drohnenverkehr. Die vorliegende Folgenabschätzung der Luftsicherheitsbehörde beschrieb die wirtschaftlichen Effekte nur qualitativ – eine belastbare Quantifizierung der Kosten und ihrer Wirkung auf das Innovationspotenzial fehlte.

Our Approach

  • 1

    Qualitative und quantitative Analyse der direkten und indirekten Kosten der geplanten Regulierung.

  • 2

    Quantifizierung von Software-, Infrastruktur- und Supportkosten sowie der nachfrageseitigen Marktreaktion.

  • 3

    Vergleich mit einer Alternativregulierung, die Drohnen unter 900 g ausnimmt.

Ergebnis

Die Analyse beziffert die Nettokosten der geplanten U-Space-Regulierung auf rund 7,6 bis 8,7 Mrd. Euro. Eine Alternative, die Drohnen unter 900 g ausnimmt, senkt die Kosten um etwa ein Drittel (rund 4,8 bis 6,0 Mrd. Euro) und erhält zugleich das Innovationspotenzial – ein konkreter Hebel für eine verhältnismäßigere Ausgestaltung.