Cost-Benefit Analysis (CBA)

Für den deutschen Markt haben wir die Kosten verschiedener HPV-Screening-Algorithmen verglichen und die Einsparpotenziale für die GKV beziffert.

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Ausgangslage

Ein Kunde bietet mit dem HPV-Primärscreening eine neuartige Früherkennung für Gebärmutterhalskrebs an, die noch nicht Teil der medizinischen Leitlinie ist. Zu klären war, wie sich die Kosten gegenüber dem bestehenden Screening verhalten.

Our Approach

  • 1

    Definition der relevanten Screening-Algorithmen und ihrer Kostenkomponenten.

  • 2

    Top-Down-Quantifizierung der Kosten je Zyklus und über die Lebenszeit einer Patientin (Erstattungsbeträge, Befundhäufigkeiten).

  • 3

    Hochrechnung des Kostenvorteils auf die Bevölkerung und Bezifferung des GKV-Einsparpotenzials.

Ergebnis

Die Analyse zeigte einen klaren Kostenvorteil: Das HPV-Primärscreening kostet je Zyklus rund 55,71 Euro gegenüber 60,55 Euro bei der derzeitigen Co-Testung – über die Lebenszeit einer Patientin rund 787 Euro Ersparnis. Hochgerechnet auf die weibliche Bevölkerung ergeben sich durch das Festhalten am bisherigen Algorithmus vermeidbare Mehrkosten von bis zu 33 Mrd. Euro. Der Kunde konnte damit den ökonomischen Mehrwert seiner Diagnostik belegen, obwohl diese noch nicht Teil der Leitlinie ist.

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Mike Raddatz

Senior Project Manager