Report

Strukturierter KI-Workflow für empirische Analysen

In unserer eigenen Analysepraxis haben wir einen dreistufigen KI-Workflow mit Freigabetoren gebaut, der jede Analyse Schritt für Schritt prüfbar macht, und seine Wirkung in einem kontrollierten Vergleich getestet.

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Ausgangslage

KI-Modelle liefern eine Analyse in Minuten, aber ohne Nachweis, wie sie zustande kam. Wer Studien und Gutachten verantwortet, kann so nicht arbeiten: Annahmen bleiben unsichtbar, Ergebnisse lassen sich nicht reproduzieren, Fehler fallen erst spät auf. Wir wollten die Geschwindigkeit nutzen, ohne die Prüfbarkeit zu verlieren.

Our Approach

  • 1

    Zerlegung des Analyseprozesses in drei Stufen (Analysebrief, Datenschritt, Auswertung) mit Freigabe durch den verantwortlichen Ökonomen an jedem Übergang.

  • 2

    Ausführung aller Rechenschritte über gespeicherte Skripte, sodass jede Zahl aus den Rohdaten neu erzeugbar bleibt.

  • 3

    Kontrollierter Vergleich mehrerer Arbeitsweisen auf identischen Testfällen, um den Beitrag der Struktur zu messen statt ihn zu behaupten.

Ergebnis

Der Workflow ist in unseren Projekten im Einsatz. Analysen sind entlang ihrer Zwischenprodukte nachvollziehbar, Annahmen stehen dokumentiert, Ergebnisse lassen sich aus den Rohdaten neu erzeugen. Die Struktur kostet zusätzliche Rechenläufe, und wir weisen diesen Aufschlag aus, statt ihn zu verschweigen. Die Messergebnisse arbeiten wir derzeit zu einem Methodenpapier aus.