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19. September 2016

Wie Emissionsregulierung Arbeitsplätze gefährden kann

Auswirkungen der CO2-Emissionsregulierung für Neu-Pkw in der EU

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 schrittweise zu verringern. Dabei ist der Ausstoß von CO2 das mit Abstand wichtigste durch Menschen verursachte Treibhausgas. Der Straßenverkehr alleine ist für 20 bis 25 Prozent der CO2–Emissionen in Europa verantwortlich, wovon etwa die Hälfte auf PKW entfällt. Die EU hat daher in den letzten knapp 10 Jahren verpflichtende und sich schrittweise verschärfende Emissionsreduzierungsziele für PKW-Neuzulassungen gesetzt. Das Durchschnittsziel für PKW-Neuzulassungen im Jahr 2015 betrug beispielsweise 130 Gramm CO2 pro Kilometer (g/km) und wurde bereits im Laufe des Jahres 2014 erreicht – ausgehend von einem Durchschnittsaustoß von 159 g/km im Jahr 2007. Das CO2–Ziel für 2021 liegt nun bei 95 g/km. Die Festlegung des CO2–Zielpfades für 2025 und 2030 steht noch aus und wird aktuell kontrovers diskutiert.

 

Diese Kurzstudie quantifiziert die wirtschaftlichen Auswirkungen alternativer CO2–Regulierungspfade auf den europäischen Automobilsektor bis 2030. Basis unserer Analyse ist ein gängiges volkswirtschaftliches Produktionsmodell, das die Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit abbildet. Ziel der Studie ist es, die EU-weiten Arbeitsplatzverluste im europäischen Automobilsektor von 2021 bis 2030 aufgrund der CO2–Regulierung für PKW–Neuzulassungen abzuschätzen.


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KURZSTUDIE: Wie Emissionsregulierung Arbeitsplätze gefährden kann
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Pressemitteilung IPE zu den Auswirkungen der CO2-Emissionsregulierung für Neu-Pkw in der EU
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15. Juni 2016

Arbeitsplatzeffekte einer umfassenden Förderung der Elektromobilität in Deutschland

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat das IPE Institut für Politikevaluation im Sommer 2015 beauftragt, Arbeitsplatzeffekte einer umfassenden Förderung der Elektromobilität in Deutschland zu berechnen. Die Ergebnisse liegen nun vor.

 

Durch eine umfassende Förderung der Elektromobilität kann Deutschland eine dominante Leitanbieterposition für Elektromobilität erreichen und bis 2020 über 30.000 neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen (davon ca. 25.000 im Automobilsektor und ca. 6.500 Arbeitsplätze aus Infrastrukturaufbau und aus fiskalischen Effekten).

 

Eine umfassende Förderstrategie der Elektromobilität kombiniert folgende Maßnahmen:

1. Weiterführung der existierenden weitreichenden Förderung von F&E,

2. Förderung des Aufbaus der nötigen Ladeinfrastruktur,

3. Direkte Förderung von Elektrofahrzeugkäufen.

 

Eine Umsetzung dieser Strategie wird eine neue Dynamik bei den Neuzulassungen und ein Exportboom deutscher Elektrofahrzeuge erreicht. Für die Elektromobilität bestehen in Deutschland – auch aufgrund der Stärke im konventionellen Fahrzeugbereich und staatlicher Forschungs- und Entwicklungs-Förderung – immer noch sehr gute Perspektiven. Eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen sind bis 2020 erreichbar.

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Pressemitteilung IPE
Pressemitteilung zu Arbeitsplatzeffekten
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Arbeitsplatzeffekte einer umfassenden Förderung der Elektromobilität in Deutschland
Arbeitsplatzeffekte - Executive Summary.
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17. März 2016

Inzidenz der Abwrackprämie: Analyse des deutschen Konjunkturprogramms von 2009

Als Reaktion auf die Finanzkrise im Jahr 2007 haben Regierungen weltweit staatliche Umwelt- bzw. Abwrackprämien für Automobile als Konjunkturprogramme eingeführt, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Dieser Zeitschriftenbeitrag des wissenschaftlichen Leiters des IPE, Prof. Dr. Ashok Kaul (mit seinen Koautoren Dr. Gregor Pfeifer und Dr. Stefan Witte) untersucht die Inzidenz der deutschen Abwrackprämie von 2009. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Premiumfahrzeugsegment.

Die Forschungsfrage des Beitrages lautet: Wieviel von der Subvention in Höhe von 2.500 Euro kam tatsächlich beim Käufer an und wie viel konnte sich die Verkäuferseite durch höhere Verkaufspreise aneignen?

 

Die empirische Analyse zeigt, dass die Inzidenz der Subvention sich signifikant nach Fahrzeugpreissegment unterschied. Subventionierte Käufer in den günstigeren Preissegmenten bezahlten kaum mehr als Käufer, die keine Abwrackprämie bekamen, was einer Inzidenzrate von knapp unter 100% entspricht, d.h. fast die ganze Prämie kam bei den Käufern an. In den teureren Preissegmenten wurden den subventionierten Käufern zusätzlich zur staatlichen Prämie Extrarabatte auf den Verkaufspreis gewährt, was einer Inzidenzrate von über 100 % entspricht, d.h. die Käufer profitierten sogar noch über die Prämie hinaus. Zusammenfassend überwog der positive Effekt bei den höherpreisigen Fahrzeugen den negativen Effekt in den günstigeren Preissegmenten. Die aggregierte Gesamtinzidenz betrug etwa +350 Mio. Euro.

 

Der Artikel ist hier erhältlich: http://link.springer.com/article/10.1007/s10797-016-9396-1


05. Januar 2016

Neues Buch von Ashok Kaul, Wissenschaftlicher Leiter des IPE : „Quellensteuern auf Lizenzgebühren und Schachteldividenden“ (Autoren: Ismer, Haselmann, Kaul, Ruf). Das Buch basiert auf einem Forschungsgutachten im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen.

Grundlegende Untersuchung

Das Buch untersucht die Besteuerung von grenzüberschreitenden Dividenden und Lizenzen im Nichtansässigkeitsstaat juristisch und empirisch. Auf dieser Basis haben die Autoren Handlungsvorschläge erarbeitet, wie die deutsche Steuerpolitik auf die Herausforderungen des internationalen Steuerrechts und der zunehmenden Steuerplanung multinationaler Unternehmen reagieren kann.

 

Empfehlungen für die Behandlung von Schachteldividenden und Lizenzgebühren

Die Empfehlungen für die Behandlung von Schachteldividenden und Lizenzgebühren unterscheiden ich dabei fundamental: Einerseits erscheint es ratsam, im Rahmen von Doppelbesteuerungsabkommen eine Quellensteuerfreiheit für Schachteldividenden vorzusehen. Andererseits sollten Maßnahmen erwogen werden, die eine Einmalbesteuerung von Lizenzgebühren in akzeptabler Höhe erreichen. Hierzu erscheint gegenüber einer Quellensteuer auf Lizenzgebühren das Instrument einer Lizenzschranke vorzugswürdig.

Diese dürfte sich verfassungs- und unionsrechtskonform implementieren lassen. Sie hätte den Vorzug, dass sie realistisch, unilateral implementierbar und flexibel wäre.


01 December 2015

IPE Study: Three years of plain packaging for tobacco products in Australia - Have the expectations been met?

 

(Saarland, Germany) The IPE Institute for Policy Evaluation Saarland has conducted a study on the occasion of the third anniversary of plain packaging. In December 2012, the Australian Government implemented plain packaging for tobacco products in order to curb smoking. But three years later, governmental data and related research show that neither the rate of smoking, nor tobacco consumption have declined as a result of plain packaging.

 

The study was commissioned by Philip Morris International.

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Press statement by IPE
Media Release - IPE Study 3rd Annivesary
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Full Study
IPE Study 3rd Anniversary PlainPackaging
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05 August 2015

Independent expert report regarding Prof. Wolf and Prof. Kaul working papers: no basis for Oxyromandie’s defamatory campaign


(Saarbrücken, Germany) The University of Zurich had asked the independent expert Prof. Ben Jann (University of Bern, Switzerland) to assess the allegations leveled against us. The independent expert report by Prof. Jann is now available. As is clear from the conclusions of the independent expert report, there was no basis for Oxyromandie’s defamatory campaign.

On the contrary, some of OxyRomandie’s claims and methods seem “entirely unclear” to the expert Prof. Jann. Accordingly, we hope that from now on Oxyromandie will refrain from its excessively aggressive rhetoric and personal attacks.

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Press statement by Prof. Kaul and Prof. Wolf
IPE Statement 5 Aug 2015.pdf
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16 February 2015

Rhetoric trumps science?


(Saarbrücken, Germany) We – Prof. Kaul from the IPE Institute for Policy Evaluation Saarland & Department of Economics at Saarland University and Prof. Wolf from the Department of Economics at the University of Zurich – ask the anti-smoking organization OxyRomandie and its president Mr. Diethelm to stop their defamatory campaign against us and the University of Zurich.

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Press statement by Prof. Kaul and Prof. Wolf
20150216 press statement Kaul-Wolf (IPE)
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12 February 2015

IPE Research on plain packaging in Australia: Critique by Swiss anti-smoking organization OxyRomandie and reply by Prof. Kaul and Prof. Wolf

 

The Swiss anti-smoking organization OxyRomandie has criticized recent research by IPE researchers Prof. Kaul (Saarland University) and Prof. Wolf (University of Zurich) in a letter to the rector of the University of Zurich (UZH). We subsequently document the critique (letter to the rector and annex to the letter) as well as the reply by Professors Kaul and Wolf.

Public reply of Professors Wolf and Kaul to the OxyRomandie criqtique - 11 February 2015:

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Public reply to the letter with subject “Request for retraction of two papers published on UZH website” by Pascal A. Diethelm
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Annex to the Letter
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OxyRomandie/Pascal Diethelm critique - 21 January 2015:

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Pascal Diethelm/OxyRomandie - Letter to the rector of UZH
20150129-oxyromandie-letter-to-rector-uz
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OxyRomandie - Annex to the letter to the rector of UZH
20150129-oxyromandie-letter-to-rector-uz
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19 July 2014

Standardised packaging and tobacco-industry-funded research

Ashok Kaul, Michael Wolf

The Lancet - 19 July 2014 ( Vol. 384, Issue 9939, Pages 233-234 )

 

Find below the link to the article:

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(14)61210-1/fulltext

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Media Release
Media release - The Lancet.pdf
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01 July 2014

MEDIA RELEASE 

Research Released on Smoking Prevalence in Australia Following Plain Packaging

 

(Saarland, Germany)  Yesterday, two researchers from the IPE Institute for Policy Evaluation Saarland & Department of Economics at Saarland University and from the Department of Economics at the University of Zurich have released a paper entitled “The (Possible) Effect of Plain Packaging on Smoking Prevalence in Australia: A Trend Analysis” which was commissioned by Philip Morris International.

 

The experts conducted a statistical trend analysis of smoking prevalence among Australians aged 14+ between January 2001 and December 2013, with the objective of determining whether there was evidence for a plain packaging effect on smoking prevalence at any time during the 13 months from December 2012 through December 2013.

 

Download the complete media release:

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Media Release
Media Release - University of Zurich and
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30 June 2014

UZH Working Paper No. 165 by Ashok Kaul and Michael Wolf (2014):

The (Possible) Effect of Plain Packaging on Smoking Prevalence in Australia: A Trend Analysis

 

Abstract

A stated objective of the Australian Plain Packaging Act 2011 is to reduce smoking prevalence. We use the Roy Morgan Single Source (Australia) data set over the time period January 2001 to December 2013 to analyze whether this goal has been achieved in the first year since the implementation. In particular, we carry out a statistical trend analysis to study the (possible) effect of plain packaging on smoking prevalence. Two informative analyses help to draw conclusions on the (actual) effect of plain packaging on smoking prevalence in Australia. First, we look at the year of data before plain packaging was introduced, which happened in December 2012. Second, we compute confidence intervals around the estimated treatment effects. Our main results can be summarized as follows. First, if a statistical significance level of 5% is required, then there is no evidence at all for a plain packaging effect on smoking prevalence. Second, if one is willing to accept a relatively low level of statistical significance (that is, 10%), then there is evidence for a very short-lived plain packaging effect on smoking prevalence, namely in December 2012 only (after which smoking prevalence is statistically indistinguishable from its pre-existing trend). A formal power analysis demonstrates that the power of our inference methods is remarkably high.

 

Keywords 
Plain packaging, smoking prevalence, treatment effect, trend analysis

 

JEL Classification
C13, C22, H43, I18

 

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UZH Working Paper No. 165
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07 April 2014

Link to the Chantler Review

Find below the link to the Independent Review into standardised packaging of tobacco (the "Chantler Review") prepared by Sir Cyril Chantler.

http://www.kcl.ac.uk/health/packaging-review.aspx

 

05 April 2014

Meeting between Ashok Kaul, Michael Wolf, and the Plain Packaging Review Team (of the "Chantler Review") on March 20, 2014

On March 20, 2014, Ashok Kaul and Michael Wolf met with the Plain Packaging Review Team to discuss their working paper with the title "The (Possible) Effect of Plain Packaging on the Smoking Prevalence of Minors in Australia: A Trend Analysis." The transcript of the meeting can be downloaded below.

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Transcript 20 March 2014 Kaul Wolf.pdf
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March 28 2014

Reply by Ashok Kaul and Michael Wolf to the NHS choices comment

 

 

 

Reply to “Plain cigarette packaging doesn't work, says industry funded study“ by Ashok Kaul and Michael Wolf, March 28, 2014

 

Our recent study on the effects of the “Australian Plain Packaging Act 2011” has been criticized in a comment on NHS choices [available at: http://www.nhs.uk/news/2014/03March/Pages/Plain-fags-packs-dont-work-says-industry-funded-study.aspx]. Below we present replies to the most important issues raised in this comment.

While we always welcome other researchers’ comments on our work, we kindly ask them to carefully read our work first before publicly criticizing it. To start with, the NHS comment is titled “Plain cigarette packaging doesn’t work, says industry funded study”. This title is an incorrect summary of our results and therefore is misleading. Being experienced empirical researchers, we took care to point out that we “fail to find any evidence for an actual plain packaging effect”, which is not the same as claiming we find evidence for no plain packaging effect. In other words, the absence of evidence for an effect should not be misconstrued as evidence for no effect. Either the author(s) of the comment is/are not aware of this fundamental distinction or the study’s claim are deliberately inflated in order to question our credibility.

On a technical level, our study is not a cross-sectional analysis but a time-series analysis. In particular, there is a cross-section of data in each month condensed into a single number (namely observed prevalence); we then analyze the resulting univariate time series (that is, the sequence of monthly observed prevalence). In particular, we do not work with yearly but with monthly data.

The disclaimer that PMI was not given access to the data by us is standard; freedom of research has been guaranteed. The study is industry-funded but the methods are standard textbook methods; any sufficiently skilled researcher should be able to replicate the results.

The NHS article also questions the reliability because the study was not peer-reviewed; this, too, is standard in research because peer-review takes time and findings are typically communicated in working papers in order to allow for a methodological debate and to disseminate findings at an early stage. Data covering a whole year after plain packaging (including December 2013) have been available only since January 2014. We will be submitting our study to a peer-reviewed outlet in due time. Given the straightforward nature of the data and the statistical methodology, we do not expect changes to the basic findings during the reviewing process.

Finally, the NHS article questions the quality of the Roy Morgan Single Source data. We appreciate the suggestions regarding the definition of the variable “smoker” as well as the referencing to census data of prevalence rates. With respect to the data used, we want to point out that single source data are of exceptionally high quality: Its sample size is twice the size of the two major official data sets, namely about 50.000 interviews per year. (NDSHS and AHS rely on about 25,000 interviews per year and are both cross-sectional data sets themselves.) It is available on a monthly basis, allowing researchers to trace month-to-month changes rather than developments in increments of several years. Also, the data have already been used to analyze smoking behavior in Australia by renowned tobacco control researchers [see e.g. Siahpush, M., Wakefield, M. A., Spittal, M. J., Durkin, S. J., & Scollo, M. M. 2009. “Taxation reduces social disparities in adult smoking prevalence.” American journal of preventive medicine, 36(4), 285–291]. Overall, we believe we have used the best currently available data set to evaluate the Australian plain packaging experiment using statistical methods.

 

March 26 2014
NHS choices comment on the working paper "The (Possible) Effect of Plain Packaging on the Smoking Prevalence of Minors in Australia: A Trend Analysis"

 

http://www.nhs.uk/news/2014/03March/Pages/Plain-fags-packs-dont-work-says-industry-funded-study.aspx


March 2014

UZH Working Paper No. 149 by Ashok Kaul and Michael Wolf (2014):

The (Possible) Effect of Plain Packaging on the Smoking Prevalence of Minors in Australia: A Trend Analysis

 

Abstract

A key stated objective of the Australian Plain Packaging Act 2011 is to influence smoking prevalence, in particular of minors. We use the Roy Morgan Single Source (Australia) data set on minors, (that is, Australians aged 14 to 17 years) over the time period January 2001 to December 2013 to analyze whether there is evidence that this goal has been achieved. We carry out a statistical trend analysis to study the (possible) effect of plain packaging on smoking prevalence of minors in Australia. More specifically, we fit a linear time trend that explains well the fact that observed smoking prevalence has declined steadily over the last 13 years. Two informative analyses help to draw conclusions on the (actual) effect of plain packaging on smoking prevalence of Australian minors. First, we look at the year of data before plain packaging was introduced, which happened in December 2012. Second, we compute confidence intervals around the estimated treatment effects (that is, around the deviations from the fitted trend line) from 12/2012 on. Both analyses fail to find any evidence for an actual plain packaging effect on Australians aged 14 to 17 years. Several reasonable variations to our methodology are discussed. All of these would only result in findings even more indicative of an absence of any plain packaging effect.

 

Keywords

Plain packaging, smoking prevalence, treatment effect, trend analysis

 

JEL Classification

C13, C22, H43, I18

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(Revised Version May 2014)