Studie

Automobile Wertschöpfung 2030/2050

Für das Bundeswirtschaftsministerium haben wir szenariobasiert prognostiziert, wie sich Wertschöpfung und Beschäftigung der deutschen Automobilindustrie bis 2030 und 2050 durch den Strukturwandel verändern.

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Ausgangslage

Für das Bundeswirtschaftsministerium war zu klären, wie sich Wertschöpfung und Beschäftigung der deutschen Automobilindustrie bis 2030 und 2050 unter dem Strukturwandel – Elektrifizierung, Automatisierung und neue Mobilitätskonzepte – entwickeln.

Our Approach

  • 1

    Definition mehrerer Szenarien des Strukturwandels (Elektrifizierung, Automatisierung, Mobilitätskonzepte) bis 2050.

  • 2

    Prognose von Absatz, Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung je Szenario.

  • 3

    Sensitivitätsanalysen zu Handelsrestriktionen und Importen sowie Ableitung politischer Handlungsfelder.

Ergebnis

Über vier Szenarien bis 2050 entstand ein detailliertes Bild der Effekte in einer Branche, die 2,2 Mio. Arbeitsplätze und damit rund 7 % aller Jobs in Deutschland trägt. Bis 2040 sind je nach Szenario in der Automobilindustrie ebenso wie im Handel und Aftermarket jeweils bis zu 300.000 Arbeitsplätze gefährdet, während der Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen auf 70–85 % steigt. Ergänzt um Sensitivitätsanalysen zu Handelsrestriktionen und Importen ließ sich daraus ableiten, wo Wertschöpfung wegfällt und wo die Politik ansetzen kann.