Report

Belegpflicht in der KI-Recherche technisch erzwingen

Für die Literatur- und Evidenzarbeit in regulatorischen Studien haben wir eine Pipeline gebaut, die keine Quelle ohne Volltext und keinen Befund ohne Seitenanker durchlässt.

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Ausgangslage

KI-Recherche liefert schnell Literatur, darunter Quellen, die es nicht gibt, und Seitenverweise, die die zitierte Aussage nicht tragen. In regulatorischen Verfahren und wissenschaftlichen Publikationen ist ein einziger solcher Fehler teuer. Verlassen kann man sich nur auf einen Bestand, der lokal liegt und geprüft ist.

Our Approach

  • 1

    Beschaffung und lokale Ablage jeder Quelle vor der Auswertung, mit protokollierter Suche und dokumentierten Fehlschlägen.

  • 2

    Kartierung jedes Kernbefunds mit Seitenanker, Qualitätsurteil und Projektrelevanz in einer laufenden Quellenkarte.

  • 3

    Maschinelle Tore, die eine Quelle ohne Volltext und einen Befund ohne prüfbaren Anker zurückweisen, bevor daraus zitiert wird.

Ergebnis

Am Ende steht ein zitierfähiger lokaler Bestand: keine Aussage im Deliverable ohne die Seite, auf der sie steht. Die erste maschinelle Inventur eines gewachsenen Bestands deckte harte Fehler auf, die vorher niemand gesehen hatte; nach der Umstellung läuft derselbe Bestand ohne Befund durch. Konflikte zwischen Quellen und offene Belegtlücken stehen benannt in der Quellenkarte, statt im Text zu verschwinden.